Liebe Leute!
Wir müssen von Folgendem ausgehen:
1. Über Unterstützung würden wir uns freuen, rechnen dürfen wir auf keinen Fall mit ihr.
2. Wir wollen nicht nur Unrecht beseitigen, das auch vielen anderen auf die Nerven geht, sondern wissen, dass es nur eine Lösung gibt, die Stabilität mit Vernunft und Gerechtigkeit vereinbart: Artgerechtes Menschenleben, bestmögliche Förderung von Information und Diskussion, basisdemokratische Entscheidungsprozesse nach dem Prinzip:
“Die Menschheit richte sich danach, was die gerechten und vernünftigen unter den Frauen am Ende des freien und für alle offenen Streites der Argumente wollen, im Kleinen, im Großen, in allem!”
3. Wir wissen, dass die verdrehte Gesellschaft für diese Dinge im Grunde noch gar nicht reif ist, sondern Lichtjahre davon entfernt. Das gilt auch für viele in anderen Dingen durchaus kritische Köpfe.
4. Wir müssen die Sache in Eigenregie durchziehen.
Unsere Chance ist es, durch das, was wir tun, zu überzeugen, so dass wir darauf bauend dann auch das einzig sinnvolle Lösungsmodell durchsetzen können, siehe z.B.:
http://www.die-volkszeitung.de/00-die-volkszeitung/2010/juni/artikel-8/artikel.html
Aus 1. bis 4. folgt, dass wir scheinbar Unmögliches leisten müssen. Es schiene wesentlich bequemer, mit vielen anderen gemeinsam zu marschieren.
Ich möchte dazu ein paar Takte sagen: Ich hatte, wie Ihr wisst, ursprünglich auch gedacht: “Es muss doch möglich sein, starke Internetplattformen zu nutzen, um Dinge sachlich zu kritisieren und auf Missstände hinzuweisen! Es muss doch möglich sein, Verbündete zu finden!”
Und? Auf der einen Seite Arschgeigen, die dem System dienlich sind, dazu gehören alle Medien und alle großen Internetplattformen, ebenfalls Arschlöcher wie z.B. Rene Thurow, OZ24, dann noch Idioten, mit denen man keinen gemeinsamen Nenner finden kann, dazu gehören z.B. die Nationalen, und auf der anderen Seite Feiglinge und Verklemmte. Wozu hat das in meinem Falle geführt? Dazu, dass ich es nahezu aufgegeben habe, auf fremden Internetplattformen zu schreiben, dazu, dass ich es aufgegeben habe, nach Verbündeten zu suchen – und im Ergebnis dazu, dass ich begonnen habe, mich genau auf diese Situation einzurichten, Mittel zu entwickeln, die ich – abgesehen von Eurer SEO – ganz allein in meinen Händen habe. Was Webspace- und Blog-Hoster angeht, stütze ich mich auch nur noch auf die, die sich seit Jahren bewährt haben – es würde mir nicht im Traume einfallen, es noch einmal irgendwo zu versuchen, wo man mir irgendwann einen Blog lahm legte, wie bei Blog.de oder over-blog.de. Oder bei einem deutschen Webspace-Hoster wie 1 & 1. Diese Dinge haben mich gezwungen, HTML und CSS zu lernen, mich mit der Erstellung von Massen-Websites und dem Beschaffen von Keyworts zu befassen. Jene Dinge sind aus der Not geboren – und haben mich stärker und unabhängig gemacht.
Leute, es gibt nichts Schlimmeres als Verbündete, mit denen man sich nicht wirklich einig ist, auf die man sich nicht wirklich ebenso verlassen kann wie auf sich selbst. Das gilt nicht nur für die Guten, sondern auch für die Bösen: Hitler hatte in seiner Untergangsphase viel darüber nachgedacht, welches die Fehler waren, die ihn von der Siegerstraße in die Untergangslage gebracht hatten. Nach Hitlers später Ansicht war es sein größter Fehler gewesen, sich mit Italien zu verbünden – wäre es besser gewesen, Italien zu erobern. Damit hatte er im Hinblick auf seine Ziele definitiv Recht: An keiner Front zeigten die Italiener sich annähernd so kampfstark wie Briten oder Deutsche, und durch den italienischen Wahnsinn des Überfalls auf Griechenland musste Hitler den Angriff auf Russland um Wochen verschieben, und wurde deshalb an der Stadtgrenze Moskaus vom russischen Winter gestoppt. Die Einkesselung deutscher Truppen in Stalingrad begann mit einem Durchbruch der Roten Armee durch einen Frontabschnitt, der von miserabel bewaffneten Rumänen “gehalten” wurde, die sich zudem fragten, wofür sie da eigentlich kämpfen sollten.
Es ist besser, in geringer Zahl einig und entschlossen zu kämpfen, als in großer Zahl mit Halbherzigen und Unkalkulierbaren.
Mir ist klar, dass der Staatsschutz sein Bestes gibt, genau die Dinge zu unterbinden, die für uns bedeutungsvoll sind bzw. die er für bedeutungsvoll aus unserer Sicht hält. So ist das aber nun einmal in Kriegen, wir versuchen ja auch, so zuzuschlagen, dass es den Drecksstaat trifft.
Leute, wenn irgendwelche Wege zu wichtigen Zielen nicht gegangen werden können, dann müssen wir andere Wege zu diesen Zielen finden und gehen. Das gilt für mich, das gilt für Euch, das gilt für uns. Wir müssen mit allen Widrigkeiten fertig werden. Es wird keine Mami kommen, die uns hilft. Ich weiß, dass wir es können, wenn uns allen der Sachverhalt, soweit ich ihn dargelegt habe, wirklich klar ist.
Liebe Grüße
Euer
Winfried Sobottka








